Hilfe, meine Bilder aus der Escort-Zeit sind im Internet!

Was passiert mit deinen Bildern, wenn sie einmal im Netz stehen? Diesen Gedanken schiebst du im Alltag vielleicht weit weg – sonst könntest du ja gar nichts auf Social Media, Facebook und Instagram hochladen. Aber als Escortdame ist diese Frage durchaus wichtig: Wie behältst du die Kontrolle über deine Bilder, auf denen du teils halbnackt zu sehen bist? In unserer Anleitung erfährst du, wie du deine Escort-Profilbilder offline nehmen kannst und deine Privatsphäre schützt. 

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Meine Bilder sind im Internet – was kann ich tun?

Der Job als Escort ist selten ein Beruf für die Ewigkeit.

Die meisten Escort Damen genießen die lukrative Beschäftigung für einige Monate oder Jahre, bevor sie die Lingerie an den Nagel hängen.

Aber es kann passieren, dass sie noch Jahre später digitale Spuren aus dieser Lebensphase finden:

Ihre ehemaligen Profilbilder wollen einfach nicht aus dem Internet verschwinden! 

Vielleicht macht dir dieser Gedanke große Sorgen. Was passiert mit meinen Bildern, wenn ich als Escort aufhöre? 

Dein Vertrag muss schriftlich gekündigt werden. Viele Escort Damen denken, dass es mit einem Anruf oder einer SMS getan ist. Doch wie der Vertrag zu kündigen ist, wird im Vertrag geregelt. Lese dir deswegen unbedingt durch, was ihr bei Vertragsabschluss schriftlich festgelegt habt! 

Falls du mit einer Escort Agentur zusammenarbeitest, gibt es auf diese Frage eine einfache Antwort. In deinem Vertrag sollte unbedingt ein Abschnitt stehen, der die Nutzungsrechte für Bilder und Videos regelt. Als dargestellte Person hast du das Recht am eigenen Bild und kannst darüber entscheiden, wo, wann und wie lange dein Bild online stehen darf. Der Vertrag regelt die Details und Einzelheiten und legt fest, was die Agentur machen muss, wenn du aus dem Job als Escort Dame ausscheidest. 

Anleitung: Escort-Bilder offline nehmen lassen

Es kann jedoch passieren, dass deine Bilder auf mehreren Plattformen hochgeladen werden. Die Agentur kümmert sich um das Marketing und hat dafür nicht nur die eigene Webseite, sondern oftmals mehrere Partnerseiten, wo deine Escort-Sedcard mitsamt Bildern ausgestellt wird. Die Agentur hat nur über die eigene Webseite volle Kontrolle und kann dort (relativ) schnell Dateien entfernen. Bei fremden Seiten kann es länger dauern. 

Dazu kommen noch Seiten, die Escort-Bilder illegal von der Agenturseite kopieren oder Screenshots anfertigen und erneut hochladen. Das kann mit jedem Bild passieren, das im Internet landet – auch mit deinen Fotos auf Instagram. Bei Escort-Profilbildern ist das besonders unangenehm, schließlich bist du darauf häufig leicht bekleidet. 

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Aber es gibt einen Weg, diese Bilder entfernen zu lassen:

  1. Suche das Impressum der Seite, die deine Bilder hochgeladen hat. Wenn man Glück hat, hat man hier die Möglichkeit, den Betreiber der Webseite zu kontaktieren.
  2. Schreibe eine kurze, freundliche Mail, in der du den Besitzer der Webseite darüber informierst, dass er keine Rechte hat, die Bilder online zu stellen.
  3. Setze dem Betreiber eine Frist, bis wann die Bilder entfernt sein müssen. Üblich sind zwei Wochen. 

In den meisten Fällen reicht das aus, um die Bilder offline nehmen zu lassen. Hat es nichts geholfen und die Bilder sind weiterhin online, sollte man sich an einen Rechtsanwalt wenden. Diese Option funktioniert am besten, wenn die Webseite ihren Sitz in Deutschland oder der EU hat. Bei einem Impressum in Afrika, Dubai oder in Amerika ist es schwieriger, aber nicht unmöglich. 

Suchmaschinen: Das Internet vergisst nicht – oder?

Google schaut sich eine Seite an und speichert die Bilder bzw. den Content, um einzuschätzen, mit welchen Suchbegriffen die Seite zu finden ist. Das nennt sich Indexierung. Da sich die Suchmaschine jedoch nicht jeden Tag jede Webseite anschaut, kann es passieren, dass der Zustand der Webseite bei der Indexierung mehrere Wochen oder Monate, in Ausnahmen sogar Jahre festgehalten wird. Wenn jemand auf das (veraltete) Suchergebnis klickt, bekommt er eine Fehlerseite, weil die Bilder dennoch offline sind. Wie lange diese Bilder in der Google-Suche zu finden sind, kommt darauf an, wie oft Google über die Seite geht.

Gelegentlich finden (ehemalige) Escort Damen ihre Bilder bei Google, obwohl sie schon lange offline sein sollten. Die meisten Frauen gehen davon aus, dass sie weiterhin auf unterschiedlichen Portalen online sind. Klickt man auf den Link, auf dem das Bild angeblich online ist, kommt man auf eine Seite mit Error 404. Das bedeutet, dass es diese Seite nicht mehr gibt und das Profil deaktiviert wurde. Aber warum erscheint es dann in der Suchmaschine?

Möchte man diesen Vorgang beschleunigen, muss man sich bei Google melden. Das ist ziemlich kompliziert und kann lange dauern. Ein Rechtsanwalt kann helfen, aber dennoch brauchst du für dieses Vorhaben gute Nerven. Gute Nachrichten: Die Bilder werden mit der Zeit von alleine verschwinden. 

Fazit: Privatsphäre als Escort wahren

Wenn du als Escortdame anonym bleiben möchtest, solltest du direkt zu Beginn deiner Karriere dafür den Grundstein legen. Achte darauf, dass du auf deinen Profilfotos nicht zu erkennen bist! Decke Tattoos, Piercings oder verräterische Körpermerkmale ab und lasse die Fotos von einem erfahrenen Fotografen anfertigen. Eine gute Agentur legt sowieso einen Balken über dein Gesicht oder macht dich anderweitig unkenntlich. 

Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass deine Escort-Bilder im Internet landen. Du solltest dir der Risiken bewusst sein, wenn du Bilder ins Internet stellst  – ob als Escort Dame oder privat auf Instagram. Ein Hauch Gelassenheit kann sich auszahlen: Es sind Millionen von Nacktbildern im Netz. Kein Grund zur Panik, wenn deine (anonymen) Bilder aus der Escort-Zeit nicht sofort verschwinden. Du hast mehrere Möglichkeiten, sie offline nehmen zu lassen. 

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