Trotz Beziehung als Escort arbeiten

In einer gelungenen Beziehung sollte jeder den anderen so akzeptieren, wie er ist und du arbeitest eben für eine Escort-Agentur. Für dich war immer klar, dass du mit Kellnern und Babysitten wenig anfangen kannst. Die Idee, vorübergehend oder längerfristig als Escort zu arbeiten, erschien dir sofort attraktiver. Vor allem erwies sich der Job als deutlich lukrativer.

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Klingt einfach, ist es aber leider nicht

Was für dich eben ein Job ist, ist für unsere Gesellschaft nach wie vor schwer verdaulich. So gelangt jede Escort-Dame früher oder später an den Punkt, an dem sie sich zwischen selbstbewusstem Auftreten und souveräner Zurückhaltung balancieren sieht.

Wo du im Freundeskreis schon nicht weißt, wem du wie viel anvertrauen kannst, kommst du im Rahmen deiner Beziehungen erst recht ins Straucheln. Ist es denn überhaupt möglich, neben dem Job als Escort eine funktionierende Beziehung zu führen?

Wiederkehrende Hürden

Im ersten Moment denkst du vielleicht: „Klar, warum nicht?!“ Für dich sind Job und Privatleben zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. Für dich. Wie sieht es aber für deinen Partner oder deine Partnerin aus? Schließlich hat dein Herzensmensch unter Umständen eine andere moralische Einstellung zu deinem Tun als du. Derartige Ungereimtheiten werden blitzschnell zum Beziehungskiller. Die Stolpersteine in diesem Zusammenhang wiederholen sich geradezu vorhersehbar:

  • es ist dem Partner/der Partnerin unangenehm, dass deine sexuellen Vorlieben über deine Sedcard einsehbar sind
  • Eifersucht – du verbringst qualitativ hochwertige Zeit mit anderen Menschen und tust mit ihnen das, worauf dein Partner/deine Partnerin meint Exklusivrechte zu haben
  • dein Partner/eine Partnerin bekommt Angst davor, dass du erkannt wirst und das Image deines Berufes auf sie/ihn selbst abfärbt (besonders heikel für Führungskräfte und ähnliches)
  • deine Arbeitszeiten sind schwer mit einem konservativen Lebensstil zu vereinbaren (Kinderwunsch?)
  • Partner hat vielleicht schon Kinder und fürchtet, dass sich deine Einstellung oder die Einstellung der Gesellschaft zu dir negativ auf sie auswirkt
  • ihr könnt euch nicht einigen, wie offen du deinen Beruf leben solltest
  • dein Partner/deine Partnerin hat Angst, dass du intime Details über sie preisgibst oder das ein falsches Bild von eurer privaten Intimität entsteht
  • es besteht Angst vor ansteckenden Geschlechtskrankheiten
  • ihr lebt zeitlich aneinander vorbei – du bist unterwegs, wenn er/sie Pause von seinem/ihrem nine-to-five Job hat; bist du dann zu Hause, hast du erst mal keinen Bock auf sexuelle Spielchen oder Partyleben

Es gilt, Klischees zu überwinden

Das sind nur Beispiele, aber sie zeigen ganz gut, wo das eigentliche Problem liegt. Die Idee, für sexuelle Handlungen Geld zu bekommen, ist in unseren Köpfen stark mit dem Bild des verruchten Straßenstrichs verbunden.

Unser Kopfkino erzeugt Bilder von Zwang und unsauberen Etablissements. Schaffen wir es nicht darüber hinaus zudenken, entstehen moralische Einwände. Scham und Ekel übernehmen die Oberhand.

Natürlich ist es möglich, dass du auf aufgeklärte Menschen triffst, die dir die Chance geben, deinen Alltag zu erklären.

Das Gefühl, teilen zu müssen

Dann jedoch schlägt häufig die zweite Hürde zu. Eifersucht. Was, wenn du mit deinen Kunden mehr Spaß hast? Was, wenn du dir für sie mehr Zeit nimmst? Was, wenn du nicht alles erzählst (was du ja auch nicht darfst)?

Spätestens in diesen Momenten solltest du das Gespräch mit deinem Partner/deiner Partnerin suchen und stark in dich gehen. Kann keine Einigung gefunden werden, solltest du eine realistische Entscheidung treffen. Es kann ganz hart heißen: Job oder Beziehung? Ein eifersüchtiger Partner ist mitunter eine ernst zu nehmende Gefahr für dich und deine Kunden.

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Die Folgen der Eifersucht

Gefahren für dich

  • der Partner/die Partnerin könnte Gewalt anwenden
  • emotionaler Stress
  • der Partner/die Partnerin outet dich gegen deinen Willen vor Freunden und Familie

Probleme für Agentur und Kunden

  • der Partner/die Partnerin spioniert dir nach und bringt deine Kunden in unangenehme Situationen
  • der Partner/die Partnerin greift den Kunden an oder stellt ihn bloß
  • die Agentur verliert Kunden

Wie gehst du am besten mit der Situation um?

Um solchen Situationen vorzubeugen, ist eine klare Kommunikation von Beginn an ratsam. Sprich mit bestehenden Partnern über deine Pläne, dich als Escort-Dame zu versuchen bzw. weihe neue Partner in deine Escort-Tätigkeit ein.

Kommuniziere klar, was du tust und wo deine Grenzen liegen. Mach vor allem klar, dass du keine Details preisgeben darfst. Zeig dein Profil, damit der Partner/die Partnerin sofort Fragen stellen kann und lass deinem Gegenüber Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen. Versuch niemanden zu überreden. Tiefsitzende Ablehnungen ziehen immer wieder Konflikte nach sich.

Versucht, aufeinander zuzugehen

Trefft direkte Absprachen. Unter Umständen kann dies auch bedeuten, dass dem anderen Sex mit anderen Personen erlaubt ist. Definiert eure Vertrauensbasis hier ganz genau. Vertrauen ist mehr als Monogamie. Vertrauen bedeutet füreinander da zu sein. Das könnt ihr selbstverständlich trotzdem schaffen.

Informiere deinen Partner außerdem über deine hygienischen Standards, das nimmt ihm in diesem Zusammenhang Ängste.

Minimale Grundlagen, die du kommunizieren solltest:

  • du hast Sex mit anderen Menschen
  • du bist in Dessous und oben ohne auf Fotos zu sehen
  • du bist häufig abends und an den Wochenenden nicht zuhause
  • du wirst nichts von deinen Dates erzählen

Ganz wichtig ist, dass du deine sachliche Beziehung zu deinen Dates so gut wie möglich in Worte fasst. Mach klar, dass dir das Zusammensein mit dem Partner/der Partnerin emotional deutlich mehr gibt.

Wo uns die Erfahrung Grenzen lehrt

Abzuraten ist von der Kombination Escort-Arbeit und Beziehung immer dann, wenn eine klare Trennung zwischen Arbeit und Berufsleben nicht mehr möglich ist.

Dies ist der Fall, wenn sich der Freund oder die Freundin beginnen, in deine beruflichen Entscheidungen einzumischen. Wenn sie Fragen stellen, die du nicht beantworten darfst und auf eine Antwort beharren.

Auch andersherum darf dich niemand zwingen, die Arbeit als Escort-Dame aufzunehmen. Das ist deine Entscheidung und es bist auch nur du, die über das eingenommene Geld entscheidet.

Der Job muss ins Leben passen

Stehst du noch vor der Wahl, in den Beruf einzusteigen oder nicht, kläre gut ab, ob eine Trennung droht, wenn du als Escort-Dame arbeitest – und ob eine langjährige Beziehung nicht wertvoller für dich ist.

Außerdem muss dir klar sein, dass der Job Zeit kostet. Zeit, die weniger da ist, wenn du zudem versuchst, einen regulären Job/Studium, Beziehung und die Versorgung von Kindern/älteren Angehörigen unter einen Hut zu bringen.

Heimlich als Escort arbeiten

Wer sich all diese möglichen Problemfälle vor Augen führt, gerät eventuell in Versuchung, dem Partner/der Partnerin die Escort-Tätigkeit schlicht zu verheimlichen. Das geht vielleicht ein paar Monate lang gut. Auf die Dauer sind derartige Heimlichkeiten jedoch eine große Belastung für jede Beziehung.

Obendrein ist es nicht fair. Wird der Betrug irgendwann aufgedeckt, ist es schwierig, die Vertrauensbasis im Nachhinein zu kitten oder Verständnis für die Tätigkeit zu gewinnen. Man verstrickt sich mehr und mehr in Lügen, an denen selbst die beste Beziehung scheitern wird.

Bewahre dir die Chance, zu dir selbst zu stehen

Versuch es von vornherein mit Offenheit. Kommt ein neuer Mensch in dein Leben, musst du dich deshalb nicht sofort outen. Manchmal lässt sich die Einstellung zur Thematik zunächst allgemein abklopfen. Äußert sich dein Gegenüber sofort abfällig zum Thema Escort oder ist sehr prüde im Rahmen sexueller Themen, bekommst du schon früh die Chance, auf dein Bauchgefühl zu hören und dich zurückzunehmen.

Solltest du die Chance ergreifen wollen,  doch als Escort zu arbeiten, dann hast du dich Möglichkeit, dich direkt ohne Umwege bei uns zu bewerben. Du kannst bereits in ein paar Tagen online sein und dein eigenes Geld als Escort Dame verdienen.

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